Stoßwellentherapie
(Extrakorporale Stoßwellentherapie)

Fakten zur Stoßwellentherapie

An welchen Regionen wird die Stoßwellentherapie angewendet?

Wie viele Anwendungen sind notwendig?

Um Erfolge zu erzielen, sind etwa 3-6 Sitzungen einer Stoßwellentherapie erforderlich. Diese wird in einem wöchentlichen Abstand durchgeführt.

Ist die Stoßwellentherapie schmerzhaft?

Im Rahmen der Behandlung kann es zu leichten Schmerzen kommen. Sollte sich der Schmerz während der Behandlung verstärken, können die Stoßwellen reduziert werden.

Was ist die Stoßwellentherapie?

Die Stoßwellentherapie ist eine ambulante Form der therapeutischen Behandlung, welche äußerlich bei Schmerzen hauptsächlich im orthopädischen Bereich zur Anwendung kommt. Weiterhin ist eine Stoßwellentherapie darauf ausgerichtet, nicht nur die Symptome zu lindern, sondern der Ursache der Erkrankung entgegenzuwirken. Indem die Ursache an der Wurzel gepackt wird, können langfristige Beschwerden gelindert und bestenfalls eliminiert werden. Die Extrakorporale Stoßwellentherapie wird in der Chirurgie, Traumatologie, Urologie und Dermatologie ebenso angewendet. Die Erfolgschancen sind abhängig vom Krankheitsbild. Symptome lassen sich bei vielen Patienten reduzieren. Nur bei wenigen Patienten spricht die Stoßwellentherapie nicht an.

Wie funktioniert eine Stoßwellentherapie?

Um die Stoßwellen zu erzeugen, können je nach Gerät verschiedene Mechanismen angewendet werden: die piezoelektrische, elektromagnetische oder elektrohydraulische Erzeugung. Über den Kopf des Stoßwellengerätes werden die erzeugten Druckimpulse auf die zu behandelnde Stelle gesendet. Das Gerät arbeitet mit einer Frequenz von etwa 2 bis 4 Hertz. Die Energie der Stoßwellen steigt schnell an und fällt wieder ab. Es folgt eine kurze Phase des Unterdrucks. Die Stoßwellentherapie lässt sich in zwei Varianten differenzieren. Der Unterschied liegt in der Intensität der Schallimpulse.
Bei der fokussierten Stoßwellentherapie handelt es sich um eine Methode, die unter Einsatz hoher Energie ausgeführt wird. Darüber hinaus ist eine Stoßwellentherapie mit einer niedrigeren Energieleistung denkbar. Diese wird als radiale Stoßwellentherapie bezeichnet. Welche Art von Stoßwellen beim Patienten zur Anwendung kommt, entscheidet der Arzt anhand des Krankheitsbildes.

Wir verwenden Geräte der Firma Storz Medical AG, dem führenden Hersteller von Stoßwellen Geräten.

Wann darf eine Stoßwellentherapie nicht angewendet werden?

Wissenswertes über die Stosswellentherapie

Zu Beginn der 1990er Jahre wurde sie erstmalig mit Erfolg angewandt: Die Stoßwellentherapie gilt als moderne Behandlungsmethode und stellt Linderung bei einer Reihe von Erkrankungen in Aussicht.

Die Stoßwellentherapie ist eine ambulante Form der therapeutischen Behandlung, welche äußerlich bei Schmerzen hauptsächlich im orthopädischen Bereich zur Anwendung kommt. Weiterhin wird die Extrakorporale Stoßwellentherapie (kurz: ESWT) in der Chirurgie, Traumatologie, Urologie und Dermatologie angewendet.

Bei Bedarf erhält der Patient in Vorbereitung auf die Stoßwellentherapie eine lokale Betäubung. Daraufhin kommt ein Gerät zur Anwendung, welches Stoßwellen aussendet. Diese werden gebündelt auf die zu therapierende Stelle ausgerichtet. Der Gerätekopf überträgt die Stoßwellen, wobei deren Grad zunächst geringer ist und im Verlauf der Behandlung intensiviert wird. Bei einer einzelnen Sitzung können Sie üblicherweise davon ausgehen, etwa 1.000 bis 2.000 Stoßwellen übertragen zu bekommen.

Durch das Bündeln der Stoßwellen wird die Energie in konzentrierter Form auf den betroffenen Teil des Körpers übertragen. Die Wirkung ist durch die hohe Dichte der Stoßwellen präzise, sodass die Erkrankung gezielt behandelt werden kann. Das umliegende Gewebe wird von den Stoßwellen nicht erreicht und geschont. Außerdem werden durch die Stoßwellentherapie Wachstumshormone aktiviert, wodurch neue Knochenzellen entstehen und Knochen wachsen.

Die Stoßwellentherapie lässt sich in zwei Varianten differenzieren. Der Unterschied liegt in der Intensität der Schallimpulse. Bei der fokussierten Stoßwellentherapie handelt es sich um eine Methode, die unter Einsatz hoher Energie ausgeführt wird. Darüber hinaus ist eine Stoßwellentherapie mit einer niedrigeren Energieleistung denkbar. Diese wird als radiale Stoßwellentherapie bezeichnet. Welche Art von Stoßwellen beim Patienten zur Anwendung kommt, entscheidet der Arzt anhand des Krankheitsbildes.

Insbesondere dann, wenn andere Therapieformen nicht greifen, ist es an der Zeit, über eine Stoßwellentherapie nachzudenken. Dies ist dann der Fall, wenn Schmerzen über einen längeren Zeitraum bestehen und die Erkrankung die persönliche Mobilität im Alltag maßgeblich beeinträchtigt.

Außerdem kann eine Stoßwellentherapie eine sinnvolle Lösung sein, wenn es die langfristige Einnahme von Schmerzmedikamenten zu umgehen gilt. Insbesondere im Bereich der Orthopädie wird je nach Krankheitsbild häufig zunächst nach alternativen Lösungen gesucht. Spezielle Übungen (z. B. zur Dehnung) oder orthopädische Einlagen können als Therapieform unter Umständen nicht ausreichen.

Weiterhin ist eine Stoßwellentherapie darauf ausgerichtet, nicht nur die Symptome zu lindern, sondern der Ursache der Erkrankung entgegenzuwirken. Indem die Ursache an der Wurzel gepackt wird, können langfristige Beschwerden gelindert und bestenfalls eliminiert werden.

Eine der Erkrankungen, die am häufigsten durch eine Stoßwellentherapie behandelt werden, ist die des Schultergelenks. Da sich an den Schultergelenkssehnen Kalziumsalze ablagern, wird auch von einer sogenannten Kalkschulter gesprochen.

Kalkablagerungen können durch Knochenreizungen per Zug oder Druck auch im Bereich der Ferseauftreten. Ein solcher Fersensporn lässt sich ebenso wie Schmerzen im Bereich des Ellenbogens beim sogenannten Tennisarm durch Stoßwellen behandeln. Ebenfalls gute Erfolge erzielt die Stoßwellentherapie bei Pseudarthrose. Hierbei handelt es sich um ein nicht ordnungsgemäßes Verheilen eines Knochenbruchs. Achillodynie – eine schmerzhafte Entzündung der Achillessehne – sowie Entzündung durch Entzündungen von Schleimbeuteln und Sehnen, Schleimbeutelentzündungen im Bereich der Kniescheibe, Arthroseund das Schienbeinkantensyndrom lassen sich durch Stoßwellen regenerieren. Weiterhin können chronische Schmerzbilder im Nackenbereich und am Rücken im Rahmen einer Stoßwellentherapie behandelt werden.

Ebenfalls kommen Stoßwellen in der Männerheilkunde zum Einsatz. Hierbei geht es vor allem um die Behandlung chronischer Schmerzen im Bereich des Beckens beziehungsweise der Prostata. Weitere mögliche Symptome, die eine Stoßwellentherapie erfordern können, sind eine erektile Dysfunktion sowie entzündliche Plaque-Bildungen am Penis Schwellkörper.

Auch aus kosmetischer Sicht können sich Stoßwellen als außerordentlich hilfreich erweisen. Sie kommen bei Cellulite, Dehnungsstreifen sowie Body-Shaping-Behandlungen zum Einsatz. Weiterhin können Narben und Faltenbildungen sowie die Wundheilung durch eine Stoßwellentherapie verbessert werden. Dabei wird der Stoffwechsel im Gewebe angeregt und die Haut revitalisiert, ohne dass das Gewebe Schaden nimmt.

Grundsätzlich werden Nebenwirkungen bei einer Stoßwellentherapie nur sehr selten wahrgenommen.Treten sie dennoch auf, verschwinden sie üblicherweise schon nach kurzer Zeit. Nach der Behandlung kann eine Erstverschlimmerung der Beschwerden eintreten.

Der Herzrhythmus verändert sich unter Umständen und es kann zu einer Bildung von Hämatomen kommen.

Zu den leichteren Nebenwirkungen zählen Hautrötungen an den betroffenen Stellen. Darüber hinaus sind Anästhesie bedingte Nebenwirkungen möglich.

Eine Nachbehandlung ist lediglich in sehr seltenen Fällen erforderlich. Von einer Arbeitsunfähigkeit ist nicht zwangsläufig auszugehen. Um mögliche Schmerzen zu stillen oder Entzündungen zu lindern, kann ein Medikament gegeben werden.

Je nach Anwendungsbereich gilt es, die behandelten Körper Partien etwa zwei bis drei Tage zu schonen. Daher ist es empfehlenswert, beispielsweise bei einer Kalkschulter keine Tätigkeiten auszuführen, bei denen die Arme über den Kopf zu führen sind.

Über den Kopf des Stoßwellengerätes werden die erzeugten Druckimpulse auf die zu behandelnde Stelle gesendet. Um die Stoßwellen zu erzeugen, können je nach Gerät verschiedene Mechanismen angewendet werden: die piezoelektrische, elektromagnetische oder elektrohydraulische Erzeugung. Das Gerät arbeitet mit einer Frequenz von etwa 2 bis 4 Hertz. Die Energie der Stoßwellen steigt schnell an und fällt wieder ab. Es folgt eine kurze Phase des Unterdrucks.

Die fokussierte Stoßwellentherapie wird von einem zugelassenen Mediziner vorgenommen. Dies können Fachärzte für Orthopädie beziehungsweise Unfallchirurgie sowie Fachärzte für Rehabilitative und Physikalische Medizin sein.

Die Radiäre Stoßwellen Therapie, darf, nach entsprechender Einführung, auch von der Ordinationsassistenz durchgeführt werden

Um Erfolge zu erzielen, sind etwa 1 bis 3 Sitzungen einer Stoßwellentherapie erforderlich. Diese wird mit einem Abstand von jeweils 2 bis 4 Wochen durchgeführt.

Trotz der lokalen Anästhesie kann es im Rahmen der Behandlung zu leichten Schmerzen im erträglichen Ausmaß kommen. Sollte sich der Schmerz während der Behandlung verstärken, können die Stoßwellen reduziert oder die Behandlung unterbrochen werden.

Große Gefäße gilt es bei der Stoßwellenbehandlung zu vermeiden, da hierbei die Gefahr eines Blutgefäßverschlusses (Thrombose) besteht. Hingegen stimulieren Stoßwellen das Bilden von neuen Blutgefäßen und geschwächte beziehungsweise verengte Blutgefäße können sich regenerieren.

Bei einer Stoßwellentherapie stehen die Erfolgschancen gut, jedoch ist ein wenig Geduld gefragt. Besserungen können nach einigen Wochen eintreten und die Erfolgschancen sind abhängig vom Krankheitsbild. Symptome lassen sich bei einigen Patienten reduzieren. Nur bei wenigen Patienten spricht die Stoßwellentherapie nicht an.